Altmühlbote vom 30.01.2018:

Die gute Tat: Spende der Sparkasse Gunzenhausen

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.” Unter diesem Motto von Cicely Saunders, einer der Begründerinnen der modernen Hospizbewegung, leisten Bürger einen wichti­gen ehrenamtlichen Dienst. 35 Frau­en und Männer im Hospizverein Weißenburg-Gunzenhausen begleiten Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem letzten Weg. Daheim, im Kran­kenhaus, im Seniorenheim oder auf der Palliativstation. Sie lesen vor, hören zu, schaffen Raum für Gesprä­che und bieten Angehörigen Entlas­tung.

Die Bedeutung der Begleitung von Menschen kurz vor deren Tod hob Jür­gen Pfeffer, Vorstand der Sparkasse Gunzenhausen, bei einer Spenden­übergabe an den Hospizverein hervor, der heuer sein 20-jähriges Bestehen feiert: „Dem gesamten Team gebührt höchste Wertschätzung für das, was es leistet." 1500 Euro erhielten Koordinatorin Sandra Meyer, Renate Mül­ler (2. Vorsitzende) und Gerda Hummel (Kassiererin) im Bei­sein von Landrat Gerhard Wägemann, auf dessen Anregung die Spende zustande kam. Für den Land­kreis ist der Hospizverein ein wichtiger Partner, hob Land­rat Wägemann her­vor.

Am Sonntag, 18. Februar, findet um 17 Uhr in der evange­lischen Stadtkirche in Gunzenhausen ein Benefizkonzert mit der Kirchenband „Variabel" statt. Ihr Repertoire umfasst Lieder von „alten Klassi­kern" bis zu modernen Stücken, die durchs Leben führen und die Seele berühren.


Unser Bild zeigt Sparkassenvor­stand Jürgen Pfeffer (links), Sandra Meyer, Renate Müller, Gerda Hummel und Landrat Gerhard Wägemann bei der Übergabe des Spendenschecks. Das Geld wird für die Weiterbildung der ehrenamtlichen Heller verwendet.

hk/Foto: Horst Kuhn